Im Jahr 1980 gingen meine Frau und ich auf unsere erste große, also wirklich weite Reise. Wir fuhren mit dem Freundschaftszug nach Odessa und nach Kiew. In unserer Zeitung des Kreises Teterow, der „Freien Erde“, wurde in einer Artikelserie darüber berichtet.
Unseren Kindern brachten wir von dort Matroschkas mit und russisches Konfekt.
Reise
Reisen gehörte in der DDR zu den beliebtesten Freizeitvergnügungen – ob mit einem Ferienplatz an der Ostsee oder auf Campingtour durch die Tschechoslowakei (CSSR). Dabei waren Auslandsreisen keine Selbstverständlichkeit: Die Reisefreiheit war stark eingeschränkt, der Besuch westlicher Länder zumeist erst im Rentenalter erlaubt. Auch Reisen in das „sozialistische Ausland“ mussten meist beantragt werden. Umso reger wurde ab 1972 vom visafreien Reiseverkehr in die ČSSR sowie nach Polen Gebrauch gemacht. Bis 23. April 2023 zeigen wir vor Ort in Eisenhüttenstadt die Ausstellung „Grenzen der Freundschaft. Tourismus zwischen DDR, ČSSR und Polen“. Dort sind einige der Objekte im Original zu sehen sowie die ersten Eurer Kommentare.
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